Die Pfändung von Girokonten ist schon lange keine Ausnahmeerscheinung mehr, das weiß auch die Bundesregierung und geht von geschätzten 350 000 bis 370 000 bundesweiten Kontenpfändungen im Monat aus.

Für die meisten Banken ist eine Kontopfändung ein typischer Kündigungsgrund des Girokontos.

In der heutigen Zeit ist aber ein Girokonto für die Geschäfte des täglichen Lebens, wie Energie oder Mietzahlungen unabdingbar.

Hier sieht die Bundesregierung Handlungsbedarf, um einerseits dem Gläubiger den Zugriff auf das Konto des Schuldners zu erhalten, aber andererseits auch dem Schuldner einen effektiven Schutz vor den Verlust seines Kontos zu bieten.
Für die Reformierung des Kontenpfändungsschutzes gibt es bereits einen Regierungsentwurf.

Hier ist ein Pfändungsschutzkonto vorgesehen, auf dem der Schuldner einen automatischen Pfändungsschutz auf sein Guthaben von monatlich 985,15 Euro erhalten soll.

Mein Tipp:
Das
finanzblog24 berichtet zum Thema Reform des Kontopfändungsschutzes, zu den Überlegungen und Hintergründen sehr ausführlich.

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