Ohne Plastik geht heute kaum noch etwas, die Kreditkarte macht es möglich: Man kann überall und zu jeder Zeit bezahlen, ob man Geld hat oder nicht. Besonders beliebt und verführerisch sind die (echten) Kreditkarten mit Ratenzahlung. Sie werden mitlerweile von fast jeder Hausbank angeboten.

Für den so genannten “Revolving Credit” (sich erneuernder Kredit) heißt es in der Werbung so schön “Finanziell ganz flexibel sein”. Bei der Beantragung einer Kreditkarte kann man bei den meisten Banken entscheiden, wie man seine Ausgaben zahlen möchte. Entweder monatlich per Lastschrift vom Konto (Charge Card) oder per Ratenzahlung (Credit Card). Für diesen Service kassieren die Banken extrem hohe Zinsen. Die Citybank verlangt z.B. derzeit für eine VisaCard Gold und MasterCard Gold einen effektiven Jahreszins von 18,13 Prozent. Überziehungszinsen des Girokontos kosten im Vergleich nur 11,74 Prozent.

Der Experte Dr. Peter Lischke von der Verbraucherzentrale warnt vor den Raten-Karten. “Sie verleiten zu unüberlegten Ausgaben, die in die Schuldenfalle führen können”

Eine echte Alternative, nicht nur für Schufageschädigte, sind und bleiben die Debitkarten die ebenfalls von zahlreichen Banken angeboten werden. Bei dieser Kartenart verfügt man nur über sein Guthaben, eine Schuldenfalle ist somit ausgeschlossen. Die Funktionalität ist die gleiche wie bei einer Kreditkarte.



LBB - Kreditkarten und Prepaid-Kreditkarten

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