Eine fette Rüge vom Bundesrechnungshof.

Das folgende vernichtende Urteil fällt der Bundesrechnungshof für die Jobcenter. Arbeitslose werden weder vernünftig beraten noch vermittelt, dazu kommt noch der Missbrauch von Ein-Euro-Jobs.

Das sind nicht wie oft behauptet Einzelfälle, die Jobcenter versagen auf gesamter Linie.

 

Prüfer des Rechnungshofes haben nun diverse Jobcenter genauer unter die Lupe genommen. Sie stellten fest, Hartz4 Empfänger warten durchschnittlich 9 Wochen ab dem ersten Leistungsempfang auf ein Vermittlungsgespräch. Schriftliche Wiedereingliederungsvereinbarungen dauern 4 Monate.

 

Ein Drittel der Jobcenter stellt die Beratung drei Monate vor dem Ende von ALG I ein, genau zum Zeitpunkt wenn Langzeitarbeitslosigkeit droht. Von der letzten Beratung bis zum ersten Gespräch bei der Hartz4 Stelle vergehen im Schnitt 139 Tage!

 

Die Intensivbetreuung für Arbeitssuchende mit mehreren Vermittlungshindernissen wird eingestellt. Begründung: „zu teuer“.



www.yourcha.de

 

Harsch kritisierten die Prüfer des Bundesrechnungshofs auch die 1-Euro-Jobs, die jährlich eine Milliarde Euro kosten. Die 1,- Euro Jobber erledigen in acht von 10 Fällen keine zusätzlichen Tätigkeiten, sondern sollen normale Arbeitskräfte einsparen oder den Mangel an Personal ausgleichen. Für 75% der Betroffenen bleibt die Maßnahme völlig wirkungslos.

 

Fazit:

Gewusst haben wir das ja eigentlich alle schon lange, es ist doch schön, dass es nun auch amtliche Behörden wissen. ;-)

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Filed under: Hartz 4

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