Kreditkartenbetrug mit neuer unglaublicher Methode
Fast jeder von uns hat eine Kreditkarte, mache haben auch gleich mehrere. Der Vorteil liegt auf der Hand, man kann fast überall bezahlen und braucht kein Bargeld bei sich haben. Kreditkarten gelten auch als besonders sicher, denn man hat ja seine Geheimzahl (Pin).
Nun gibt es eine neue unglaubliche Methode mit denen Betrüger alle Bankdaten inklusive Ihrer Geheimzahl erfahren können und so möglicher Weise Ihr Konto abschöpfen können.
Nahezu jedes Geschäft verfügt heute über ein Kreditkartenlesegerät, diese Geräte werden in Taiwan, Korea und China hergestellt, weltweit akzeptieren 23 Millionen Geschäfte und 800 000 Geldautomaten Kreditkarten.
Unsere heutigen Kreditkarten gelten allgemein als „sicher“, um sich vor Betrügern zu schützen, erhalten wir auch Tipps von den Banken und von der Polizei.
Wenn man sich also am Geldautomaten überzeugt, dass kein zweites Lesegerät angebracht wurde welches die Daten ausspioniert und wenn man seine PIN geheim hält, dann sollte doch unser Konto sicher sein…… oder etwa doch nicht?
Dummer Weise sind heutige Betrügerbanden nicht nur voller krimineller Energie, sondern zum Teil auch äußerst Intelligent. Einige dieser Banden brauchen nun nicht mehr mühevoll Ihre Bankdaten ausspähen, sie bekommen diese Daten frei Haus an den PC geliefert.
Der Leiter des amerikanischen Gegenspionage-Teams Dr. Joel Brenner teilte nun öffentlich mit, dass die Produzenten der Kartenlesegeräte in China gleich ab Werk geheime Programme in die Lesegeräte einbauen, die beim durchziehen der Karte die Daten nicht nur an die Bank senden, sondern parallel und völlig unbemerkt auch an die Rechner der kriminellen Banden.
Während die Hersteller der betrügerischen Geräte in China sitzen, sind die kriminellen Banden die mit Hilfe der gesammelten Daten die Konten leer räumen in Lahore/ Pakistan zu finden.
Betroffen sind derzeit vor allem Kunden aus Dänemark, Belgien, Holland, England und Irland.
Niemand weiß genau wann und an welche Geschäfte diese Kartenleser ausgeliefert wurden oder werden, somit könnten diese Kartenlesegeräte auch schon an deutschen Kassen stehen.
Allein in England sind schon hunderte solcher Kreditkartenlesegeräte aufgefunden worden. Betroffen sind vor allem Supermärkte.
Theoretisch sind die weltweit eingesetzten betrügerischen Kartenleser leicht von den unverdächtigen zu unterscheiden, sie wiegen wegen der zusätzlich eingebauten Technik ein paar Gramm mehr. Aber um die „normalen“ von den betrügerischen Geräten trennen zu können, müsste man weltweit allen Nutzer von Kreditkartenlesegeräten das Soll-Gewicht sowie eine
Warnung vor dieser Betrugsmasche mitteilen. Dann müsste jeder Geschäftsinhaber seine Geräte abbauen und wiegen.
Eine solche offizielle Warnung wird es wahrscheinlich nie geben, also können wir nur hoffen, dass wir beim nächsten Kreditkarteneinsatz ein möglichst altes Lesegerät möglichst nicht aus China vorfinden.
Quelle:
Antonio M. Dorado
ANVMEA Verlag, Vaihingen
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Genau und wie es aussieht mittlerweile auch in Deutschland. Wurde heute von der Bank benachrichtigt das mit meinen Daten weit über 2.000 Euro abgebucht wurden, obwohl ich diese nur in einem Geschäft benutzt habe.
Wo kommen wir noch hin, armes Deutschland, arme Bürger und reich werden die Betrüger.