Mittwoch, Mai 28th, 2008 at
20:07
Von 347,- Euro kann man sicher nicht wie ein Fürst leben, aber wer Unterhaltspflichtig ist, soll mit viel weniger Auskommen. Der folgende Fall zeigt wie bizarr Deutsches Recht sein kann und wie der Staat noch am untersten Limit Kasse macht.
Bernhard Dec ist seit 2004 geschieden, 2005 verlor es seine letzte Arbeitsstelle und bekommt seit März 2007 ALG2. Er hat also monatlich zwischen 671 und 710 Euro, davon 347 Euro Regelsatz und 319 Euro für Unterkunft.
Aus der Sicht des Gelsenkirchener Integrationscenters für Arbeit aber genug, um für seine EX Gattin die auch von der Grundsicherung lebt, Unterhalt zu zahlen. Das allgemein gültige Existenzminimum ist bei Geschiedenen offenbar nicht gültig. Bernhard Dec wurde zur Unterhaltszahlung verpflichtet. Read the rest of this entry
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Mittwoch, Mai 21st, 2008 at
16:05
Bonus-Karten, jeder kennt sie, aber was taugen sie wirklich?
Stiftung Warentest hat 23 Bonus-Karten unter die Lupe genommen, nur bei einem Anbieter gab es Sofort-Rabatt.
Fast jeder schleppt so ein „Plastikkärtchen mit sich rum und kennt auch die Frage der Verkäuferin an der Kasse “Haben Sie eine Kundenkarte?”. So richtig viel sparen kann man aber mit den Rabattkarten nicht. Oft erhält man nur magere Rabatte oder die Sache ist nur schwer durchschaubar. Read the rest of this entry
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Freitag, Mai 16th, 2008 at
20:34
Theoretisch dürfen Kinder und Jugendliche die noch nicht voll geschäftsfähig sind keinerlei Schulden machen.
Die Realität sieht jedoch anders aus, denn viele Banken geben Jugendlichen zu leicht Kredite. Seit geraumer Zeit beobachtet sicoon Wirtschaftsauskünfte dass die Schuldner in Deutschland immer jünger werden und bereits durch Inkassounternehmen angemahnt werden. Das tatsächliche Alter wird dann bei der Schuldnerabfrage festgestellt. Von den 14 bis 21-Jährigen haben heute bereits 15 Prozent Schulden, meist bei Freunden, Verwandten oder bei ihren Eltern. Bei den volljährigen Jugendlichen steigt die Verschuldung, da sie dann auch Kredite erhalten können, meistens sind diese von der eigenen Hausbank.
Die Zahlen sind erschreckend, die verschuldeten Jugendlichen haben durchschnittlich 1.950 Euro Verbindlichkeiten. Read the rest of this entry
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Dienstag, Mai 13th, 2008 at
19:25
Ohne Plastik geht heute kaum noch etwas, die Kreditkarte macht es möglich: Man kann überall und zu jeder Zeit bezahlen, ob man Geld hat oder nicht. Besonders beliebt und verführerisch sind die (echten) Kreditkarten mit Ratenzahlung. Sie werden mitlerweile von fast jeder Hausbank angeboten. Read the rest of this entry
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Donnerstag, Mai 8th, 2008 at
18:56
Das Bundesinnenministerium will zukünftig die Rechte der Verbraucher bei den Kreditauskünften stärken. Der Entwurf aus dem Innenministerium sieht laut Spiegel-Informationen vor, das jedem Bürger eine Gratis-Selbstauskunft pro Jahr zusteht. Bisher sind Selbstauskünfte Gebührenpflichtig, eine Auskunftauf der Seite meineschufa.de kostet derzeit 7,80 Euro. Weiterhin sieht der Entwurf vor, das Kunden zukünftig über Ihren Score-Wert und auch über die wesentlichen Datenarten auf dessen Basis er bestimmt wurde, unterrichtet werden müssen.
In meinem Beitrag über Kredit-Scoring berichtete ich ja bereits, das Scoring Anbieter auch Daten über den Wohnort verwenden, was teils dazu führte, dass bei vermeintlich “schlechte Adressen” ein höherer Kreditzins gefordert wurde.
Zukünftig muss der Kunde auch bei der Verwendung der umstrittenen Wohnort-Daten unterrichtet werden.
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