Banken gegen das P-Konto

Ab dem 1. Juli ist es nun soweit, es gelten die Regeln zum Pfändungsschutzkonto (P-Konto). Viele Betroffene haben darauf schon lange gewartet, doch die Freude über das P-Konto bekommt bereits einen Dämpfer ehe es überhaupt umgesetzt wurde.

So berichtete kürzlich die Presse, dass Banken nun versuchen, die Kunden die auf das P-Konto angewiesen sind loszuwerden.

So schrieb die Süddeutsche Zeitung, dass die Saalesparkasse betroffene Kunden per Post darüber informierte, dass sie statt der üblichen 2,50 künftig 12,- Euro für die Kontoführung fordern werde. Für den Falle der Ablehnung dieser erhöhten Gebühren (durch den Kunden), werde man den Kontovertrag zum 17.06.2010 kündigen. Read the rest of this entry

Sozialbetrug ist kein Kavaliersdelikt

In einem noblen Münchner Stadtteil für 350 Euro eine 50 m² Wohnung, das ist ein super Schnäppchen… oder steckt etwas anderes dahinter?…..dachte sich ein Sachbearbeiter der Arbeitsagentur.

Ein Hartz4 Empfänger hatte, wie viele andere auch, seine Mietkosten beim Amt zur Übernahme angemeldet. Dummerweise bearbeitete seinen Antrag ein aufmerksamer Mitarbeiter der Agentur. Diesen kam das „Schnäppchen“ ziemlich spanisch vor und er schaltete den Sozialfahnder ein. Die günstige 1,5-Zimmerwohnung war nun in Wirklichkeit eine große 3-Raum-Wohnung. Weiterhin stellte sich schnell heraus, dass der Hartz4 Empfänger diese Wohnung zusammen mit seiner berufstätigen Freundin bewohnte, die er im Antrag als Vermieterin angegeben hatte.

Den wenigsten ist wirklich bewusst, dass Sozialbetrug strafbar ist und das Risiko erwischt zu werden ist hoch, denn seit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Förderung der Steuerehrlichkeit haben viele Behörden zugriff auf Bankdaten. Read the rest of this entry

Schufa-Auskunft soll teurer werden

Einige große Tageszeitungen berichten, dass bei der SCHUFA künftig eine Kreditauskunft teurer werden soll. Verbraucher, die eine Auskunft über Ihre gespeicherten Daten bei der SCHUFA erhalten wollen, sollen statt bisher 7,80 Euro dann 18,50 Euro je Auskunft bezahlen. Damit will die SCHUFA angeblich auf die ab April 2010 geltende Vorschrift reagieren, nach der jedem eine kostenlose Auskunft pro Jahr zu erteilen ist.

Laut Bild-Zeitung wird diese kostenlose Auskunft aber so unübersichtlich gestaltet sein, dass sie wahrscheinlich als Verbraucherauskunft völlig ungeeignet sein wird.

Verbraucher wissen oftmals gar nicht welche Daten die SCHUFA über sie speichert.

Der aus den Daten errechnete Bonitätswert, der sogenannten Score sollen Auskunft über die Kreditwürdigkeit des Verbrauchers geben. Der Scorewert der dem Verbraucher mitgeteilt wird, ist aber nicht mit dem Scorewert gleichzusetzen, der z.B. einem Kreditinstituten mitgeteilt wird. Eine Auskunft über den Verbraucher, den sogenannten Brachenscore erhalten z.B. Kreditinstitute oder Telefonanbieter. Dem Verbraucher wird hingegen der Basisscore mitgeteilt.

Schaut man sich das Gesetz etwas genauer an, ist es doch erstaunlich wie weit die gängige Praxis der SCHUFA vom Gesetz abweicht, denn Schufa Ausküfte sind laut Gesetz grundsätzlich kostenlos. Read the rest of this entry

Finanzielle Freiheit trotz Insolvenz

Finanzielle Freiheit trotz InsolvenzDie Insolvenz ist in der heutigen Zeit für viele Privatleute, aber auch für rund 300 000 Unternehmen jeder Größe ein kleiner Hoffnungsschimmer, irgendwann wieder die finanzielle Freiheit genießen zu können.

Die harte Realität im Insolvenzverfahren und auch in der Wohlverhaltensphase sieht insbesondere für insolvente Unternehmer, Selbständige und Freiberufler aber ehr düster aus.

Sie arbeiten hart, erwirtschaften Einnahmen von 5000, 10 000 oder mehr Euro und müssen selbst oft mit dem Einkommen eines Sozialhilfeempfängers auskommen.
Denn eines ist Klar, die legitime Aufgabe des Insolvenzverwalter ist es, möglichst viel Geld an die Gläubiger zu verteilen.

Das wirkt sich bestimmt nicht gerade positiv auf die Arbeitsmoral der betroffenen Selbständigen aus und man kann da nur hoffen, dass sich nicht der Lieblings- Zahnarzt beim nächsten Praxisbesuch in Unternehmerinsolvenz befindet. ;-)
Ein weiteres Problem dieser Miesere, so manch Einer (besonders Handwerker) werden regelrecht in die Schwarzarbeit gedrängt.

Es geht aber auch anders… und einfacher als man denkt.
Insolvente Unternehmer, Selbständige und Freiberufler dürfen ab sofort rund 80% ihrer Einkünfte trotz Regelinsolvenz und mit Unterstützung des Gesetzgebers behalten. Read the rest of this entry

Schade dass ich kein kleiner Bankangestellter bin, denn dann würde ich mir doch überlegen, ob ich nicht die Gunst der Stunde nutze und ein paar sensible Daten kopiere (stehle!) und diese dem Staat, der ja ganz offensichtlich nur darauf wartet, verkaufe. Mit den par Milliönchen könnte ich es mir dann in der Sonne richtig gut gehen lassen.

Durch den Ankauf der Steuersünder-CD öffnet der Staat ein Tor, Diebstahl wird vom Staat belohnt! Read the rest of this entry