Dieser Tage landen dicke Briefe der Banken- und Sparkassen in den Briefkästen der Kunden, die wenigsten dürften sich darüber gefreut haben. Der Inhalt dieser Briefe soll die neuen allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) erklären. Die neuen AGB müssen Banken und Sparkassen auf drängen der EU zum 31. 10. 2009 einführen.

Für die Bankkunden bedeutet das nichts Gutes.
Verliert man künftig seine EC Karte und eine fremde Person benutzt die Karte zum Geldabheben oder einkaufen, bevor man die Karte sperren lässt, muss man den Schaden bis zu einer Höhe von 150 Euro selbst tragen. Bisher haftete die Bank für den gesamten Schaden.

Unwiderrufliche Überweisungen

Auch bei Papier-Überweisungen müssen Bankkunden zukünftig besser aufpassen. Die Banken müssen nach den neuen AGB nicht mehr wie bisher Empfängernamen und Kontonummer abgleichen. Hat man z.B. einen Zahlendreher bei der Kontonummer des Empfängers und das Geld landet bei einem Fremden, dann wird es problematisch.
Bisher kümmerte sich bei einem solchen Irrtum die Bank darum, dass der Kunde sein Geld wiederbekommt. Ab den 01.11.2009 muss der Kunde das selbst tun, bisher weiß niemand wie das gehen soll. Hinzu kommt, dass Überweisungsaufträge, sobald sie abgeschickt sind, unwiderruflich sein sollen. Beides ist nicht gerade sehr verbraucherfreundlich. Read the rest of this entry

Prepaid Tarif besser als Vertragshandy

Nach einer neuen Stuie der Stiftung Warentest sind Wenig- und Vieltelefonierer mit einem Prepaid-Tarif fast immer besser beraten als mit einem Handyvertrag. Nur Mobilfunk Nutzer mit einer Gesprächszeit von etwa 90 Minuten sollten einen Vertrag wählen.

Das günstigste Angebot beläuft sich derzeit auf fünf Cent pro Minute. Leider ist dieser Tarif der Anbieter Solomo und der Igge & Ko nur Netzintern gültig. Dennoch zeigt der Preis, mit Prepaid-Angeboten sind Mobilfunk-Nutzer derzeit oft besser beraten als mit einem Handyvertrag.

Die günstigsten Tarife für Wenig- und Vieltelefonierer sind zurzeit die 8-Cent-Tarife , wer nur eine halbe Stunde im Monat per Handy telefoniert, zahlt damit nur ca. 4,50 Euro. Ein Vieltelefonierer (180 Minuten) kommt hierbei am Monatsende auf rund 23 Euro.

Unbedingt achten sollte man aber bei Prepaid-Angeboten auf einen eventuell festgelegten Mindestumsatz, den wer sein Handy wenig nutzt oder sich lieber anrufen lässt, könnte draufzahlen. Also wer sich für einen Prepaid-Tarif entscheidet, sollte den Tarif auf eine solche eventuell bestehende Klausel prüfen.

Ein Handyvertrag lohnt sich laut Stiftung Warentest für Normaltelefonierern mit Gesprächszeiten von etwa 90 Minuten pro Monat. So spart man etwa über einen O2-Mobilfunkvertrag („Inklusivpaket-Online“) gegenüber den 8-Cent-Tarifen rund drei Euro im Monat.

Vor allem bei Sonderrufnummern wie 01805 oder 11818 ist bei den Prepaid-Angeboten Vorsicht geboten. Diese können pro Minute bis zu 2,49 Euro kosten.


discoTel 7,5 Cent-Tarif

Günstigster Tarif laut Stiftung Warentest

www.discoTEL.de

Mobildiscounter

komplett ohne Grundgebühr + bis zu 800€ Auszahlung aufs Konto

www.mobildiscounter.de

Wucherzinsen bei den Dispokrediten

Die neueste Finanztest-Analyse der Dispokredit- Zinssätze von 57 Kreditinstituten zeigt, Banken langen schamlos bei Ihren Kunden zu.
Obwohl die Banken sich selbst derzeit für nur 1% Geld borgen, geben sie diesen Vorteil nicht an die Kunden weiter. Durchschnittlich liegen die Dispozinsen immer noch bei 11,6 %. Den höchsten Satz verlangt die Citibank, sie schneidet hierbei derzeit am schlechtesten ab, der Prozentsatz liegt mit 16,99 Prozent knapp 16 Prozent über dem Leitzins der Europäischen Zentralbank.

Dem Ergebnis dieser Finanztest-Untersuchung nach, verlangen auffällig viele Sparkassen und Volksbanken hohe Zinsen im zweistelligen Bereich. Read the rest of this entry

Sparkasse stoppt Abzocker

Die Leipziger Sparkasse stoppte Abzocker, indem sie der Deutschen Inkassostelle (DIS) das Konto sperrte. Das Oberlandesgericht Dresden bestätigte die Rechtmäßigkeit dieser Maßnahme, wenn die Deutschen Inkassostelle (DIS) Geld für Abzocker wie “nachbarschaftspost.com” eintreibt.

Über die Seite “nachbarschaftspost.com” sind 2008 viele tausende Leute abgezockt worden. Die Masche, es wurden wahllose Telefonnummern angerufen und per Bandansage behauptet, man solle auf der genannten Internetseite eine dringende Nachricht abrufen. Wer das glaubte und dort seine persönlichen Daten eingab, landete in der Abzockfalle und bekam eine Rechnung, da er mit der Dateneingabe angeblich ein kostenpflichtiges Abo für diese Community abgeschlossen hätte. Read the rest of this entry

Wohnen ohne Kaution

Wohnbürgschaft ohne Konto
Mieter in Deutschland können ab sofort auf die Mietkaution verzichten und sie sogar wieder auslösen, das geht online unter www.kautionskasse.de

Dieses Angebot kommt von der Deutsche Kautionskasse Starnberg, sie bietet eine Wohnbürgschaft völlig ohne Konto für alle Mieter in Deutschland. Die übliche Kaution von ein bis drei Nettokaltmieten entfällt. Read the rest of this entry