Donnerstag, Januar 21st, 2010 at
14:57
Ab dem 01.07.2010 wird das P-Konto (Pfändungsschutzkonto) endlich Realität. Mit der Einführung des P-Kontos müssen die Banken und Geldinstitute einen pfändungsfreien Grundbetrag von 985,15 Euro automatisch berücksichtigen (Basispfändungsschutz).
Das P-Konto (Pfändungsschutzkonto) ist ein Girokonto mit Pfändungsschutz welches per Gesetz von der Bundesregierung eingeführt wurde und jedem Bürger die Eröffnung bzw. Führung eines Girokontos gewährleisten soll.
Das Gesetz zur Reform des Kontopfändungsschutzes wurde am 10. Juli 2009 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und tritt nun ab 01. Juli 2010 in Kraft.
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Montag, November 9th, 2009 at
21:01
Das neue “Gesetz zur Reform des Kontopfändungsschutzes” schafft nun endlich einen besseren Pfändungsschutz nicht nur für Arbeitnehmer, sondern auch für Selbständige. Bisher galt das P-Konto nur für Arbeitnehmer, nun sind auch Selbständige berechtigt ein Girokonto als Pfändungsschutz-Konto zu führen.
Das “P-Konto” richtet dem Kontoinhaber einen Pfändungsfreibetrag ein, also ein Guthaben in Höhe des Pfändungsfreibetrags, der vor Pfändungen geschützt ist. Dieser Pfändungsfreibetrag richtet sich nach dem Einkommen und eventueller Unterhaltsverpflichtungen. Read the rest of this entry
Freitag, August 29th, 2008 at
21:08
Der Sohn benötigt einen Bürgen für seine erste eigene Wohnung. Der Bekannte braucht eine Kreditbürgschaft für seinen neuen Plasma TV. Der Vertrag ist schnell unterschrieben, doch das ist nicht nur eine Formalität.
Für den Bürgen enden Bürgschaften im Bekanten- und Familienkreis immer wieder in der finanziellen Katastrophe.
Der Lohn wird gepfändet, das Konto gesperrt, der Strom abgeklemmt, wer als Bürge für Verwandte oder Bekannte einspringt, kommt oft sehrschnell in Not. Frauen sind davon überdurchschnittlich betroffen, da sie oft aus Liebe oder durch großen moralischen Druck in eine finanziell ruinöse Bürgschaft einwilligen.
Kommt es dann zur Scheidung oder Trennung, zahlt der Kreditnehmer häufig nicht mehr. Die Bank wendet sich dann an die Bürgen. Read the rest of this entry
Freitag, Mai 16th, 2008 at
20:34
Theoretisch dürfen Kinder und Jugendliche die noch nicht voll geschäftsfähig sind keinerlei Schulden machen.
Die Realität sieht jedoch anders aus, denn viele Banken geben Jugendlichen zu leicht Kredite. Seit geraumer Zeit beobachtet sicoon Wirtschaftsauskünfte dass die Schuldner in Deutschland immer jünger werden und bereits durch Inkassounternehmen angemahnt werden. Das tatsächliche Alter wird dann bei der Schuldnerabfrage festgestellt. Von den 14 bis 21-Jährigen haben heute bereits 15 Prozent Schulden, meist bei Freunden, Verwandten oder bei ihren Eltern. Bei den volljährigen Jugendlichen steigt die Verschuldung, da sie dann auch Kredite erhalten können, meistens sind diese von der eigenen Hausbank.
Die Zahlen sind erschreckend, die verschuldeten Jugendlichen haben durchschnittlich 1.950 Euro Verbindlichkeiten. Read the rest of this entry
Sonntag, März 16th, 2008 at
17:57

Die Europäische Kommission plant zur Zeit eine effizientere Vollstreckung von Geldforderungen.
In der EU sollen Schuldnervermögen transparenter werden. Die Kommission hatte dazu am 06.03.2008 ein entsprechendes Grünbuch angenommen. Auf dieser Grundlage soll die Frage geklärt werden, wie durch Registerauskünfte oder die Offenbarungsversicherung des Schuldners das Schuldnervermögen transparenter gemacht werden kann, um europaweit die Forderungseintreibung zu erleichtern.
Die Forderungseintreibung wird durch die gegenwärtige Rechtslage behindert. Read the rest of this entry