Die Ausnahme von der Restschuldbefreiung

Bei der Privatinsolvenz sind Forderungen aus vorsätzlich unerlaubten Handlungen von der Restschuldbefreiung ausgenommen.

Ein Räuber überfällt eine Bank und verprasst das erbeutete Geld. Muss die geschädigte Bank nun auf den Rückzahlungsanspruch verzichten, weil der Räuber die Privatinsolvenz wählt? Natürlich nicht.

Für solche Fälle hält der Gesetzgeber den § 302 Nr. 1 Insolvenzordnung bereit. Nach dem § 302 Nr. 1 sind Forderungen aus unerlaubter Handlung von der Restschuldbefreiung ausgenommen.

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Kontopfändungsschutz

Die Pfändung von Girokonten ist schon lange keine Ausnahmeerscheinung mehr, das weiß auch die Bundesregierung und geht von geschätzten 350 000 bis 370 000 bundesweiten Kontenpfändungen im Monat aus.

Für die meisten Banken ist eine Kontopfändung ein typischer Kündigungsgrund des Girokontos.

In der heutigen Zeit ist aber ein Girokonto für die Geschäfte des täglichen Lebens, wie Energie oder Mietzahlungen unabdingbar. Read the rest of this entry

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Hauptstadt in der Pleitefalle

Verdopplung der Privat-Insolvenzen

Politik und Wirtschaft, alle reden vom Aufschwung. Normale Bürger merken davon kaum etwas. Ganz im Gegenteil, immer mehr erwischt die Schuldenfalle, sie erklären sich privat als bankrott. Die Gesamtsumme dieser Pleiten beträgt im Jahr 2007 320 Millionen Euro und hat sich somit seit 2004 fast verdoppelt. Im Jahre 2004 betrug die Gesamtsumme aller Forderungen noch 163 Millionen Euro teilte das Statistische Landesamt mit. Read the rest of this entry

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Miet-Schuldner haften selbst für Folgen

Manchmal hat in Sachen Hatz4 auch das Jobcenter Recht. Wenn ein Hartz4 Empfänger eine Notlage selbst herbeiführt, muss er auch für die Folgen gerade stehen.

Im folgenden Fall hat eine Hatz4 Empfängerin monatelang 360 Euro für die Wohnkosten vom Jobcenter erhalten, diese aber für andere Dinge ausgegeben.

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Interview mit Schuldnerberater Peter Zwegat

Der Schuldnerberater Peter Zwegat ist wohl Deutschlands bekanntester Schuldnerberater.

Viele kennen Ihn aus der RTL Doku “Raus aus den Schulden“.

Peter Zwegat ist Leiter der Berliner Schuldnerberatungsstelle “Dilab” im Bezirk Friedrichshein-Kreuzberg.

In einem Zeitungsinterview brachte er nun einige erschreckende Zahlen an das Tageslicht. Allein in Berlin sind 250 000 Haushalte (430 000 Personen) verschuldet und jährlich kommen zehn Prozent dazu. Read the rest of this entry

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